Archive für Januar 2010

Redaxo 4.x aus WordPress-Feeds speisen

Das CMS Redaxo in der Version 4.2.x reklamiert für sich, „Einfach, flexibel und Sinnvoll“ zu sein. Dem kann ich so zustimmen – das System ist schlank und überschaubar, der Trainingsaufwand für die Administration im Backend bleibt deutlich unterhalb dem, was für größere und komplexere Systeme veranschlagt werden muss, benötigte Zusatzmodule sind schnell programmiert – all in all eine intelligente Alternative in Projekten bis vielleicht 1000…2000 Seiten Content.

Die Aufgabenstellung

Feedreader, die fremden Content einbetten gibt es für jedes CMS zuhauf, natürlich auch für Redaxo – hier am Beispiel eines importierten Google-Kalenderfeeds.  Fast allen ist aber gemein, dass sie – zu Wahrung des Copyrights und des Anstands – die eingebetteten Artikel zurück auf die Quelle verlinken, d.h. ein Klick auf den jeweilgen Artikel öffnet in der Regel die Quellenseite, womit die ursprüngliche (Redaxo) Site verlassen wird.

Was ist aber, wenn die Feed-Quelle eine exklusiv eigene Site ist, die nur dazu dient, extern Content für Redaxo zu generieren?

Das Modul: „Feed Hijack“

Module in Redaxo bestehen aus einer „Eingabe“ –  (optionale) Parameter, die mit übergeben werden,  und der „Ausgabe“, üblicherweise ein Stück PHP-Code, der das Content-Fragment ausgibt.
Weitere Bibliotheken werden hier nicht benötigt; Feed Hijack läuft ohne externe Anhängigkeiten.

Das Modul steht aktuell auf der REDAXO-Addon-Seite zum download bereit; die erste Version 1.0 als ZIP gibt es vorläufig hier:   feedhijack-1.0

Bitte Copyrights und README -Hinweise beachten!

Die Crux mit dem NumLock und dem Ziffernblock

Leute, die von Berufs wegen viele Zahlen eingeben müssen – z.B.  im Umfeld von Steuerberatung oder Rechnungswesen Tätige – arbeiten auf einer Standard-104-Tasten-PC-Tastatur gerne mit dem Nummernblock rechts. Die traditionell als „NumLock“ benannte Taste schaltet vom Cursor- in den Ziffernmodus und zurück.

Soweit, so gut. Aber was, wenn man ein Notebook einsetzen möchte, das nicht über diesen abgesetzen Ziffernblock verfügt? Man kauft sich einen separate Ziffernblock-Minitastatur (erhältlich  ab 8,– € mit USB-Anschluß  z.b. hier) und glaubt, das Problem gelöst zu haben.

Unschöner Nebeneffekt: Der NumLock-Status der separaten Zifferntastatur ist an den Status der Notebook-Tastatur gekoppelt, mit dem Ergebnis, dass dort die Buchstabentasten im rechten Bereich (I O P JK L N M) ebenfalls mit Ziffern belegt sind. Also nur der halbe Nutzen, denn um sinnvoll Text einzugeben, muß man doch wieder umschalten.

Wie so oft zeigt sich auch hier, dass die Macher der legendären IBM Thinkpads einen Schritt weiter gedacht haben und dies auch noch aller Unkerei zum Trotz unter der neuen Flagge Lenovo fortsetzen.

Die Thinkpads der Serien R52, T60, T61 und das aktuelle T500 haben im BIOS eine Option versteckt, mit der die beiden Tastaturen entkoppelt werden können: INDEPENDENT NUMLOCK KEYBOARD auf „An“.

Resultat: Text eingeben über die normale Notebooktastatur (NumLock aus), Ziffern eingeben über den separaten USB-Ziffernblock (NumLock an)

Keine zeitraubenden Hacks. Einfach nur das richtige Notebook.